Ralf Kienzler

Think Big, Reduce Later – warum Mobile First nicht immer erste Wahl sein muss

Ralf Kienzler,

Die Devise „Mobile First“ hat sich bei der Entwicklung digitaler Interfaces für mehrere Endgeräte mittlerweile durchgesetzt. Doch es lohnt sich, diese Vorgehensweise zu hinterfragen und  visuelle Alternativen zu positionieren.

Renate Schinköthe,

Starte das Konzept, wo auch der Nutzer anfängt

Ein Thema, dass oft innerhalb eines Projektes vernachlässigt wird, ist das Onboarding der Nutzer: Wie wird ein potentieller Nutzer darauf aufmerksam, dass es ein neues Produkt gibt, das sein Leben einfacher gestaltet? Was ist der einfachste Registrierungsprozess für die Zielgruppe? Wie kommen die registrierten Nutzer ein zweites Mal zurück und wie können wir sicherstellen, dass die Nutzer nicht nur unsere Produkte nutzen, sondern auch einen Vorteil davon haben und die Nutzung genießen?

coeno,

„Bei Sky steht der Nutzer auf jedem Gerät im Mittelpunkt!“

Seit Anfang 2013 arbeiten wir mit Sky Deutschland zusammen, um die verschiedensten Sky Produkte geräteübergreifend hinsichtlich User Experience und Usability zu optimieren. Das erklärte Ziel: anwendungsfreundliche Produkte zu entwickeln, die dem Nutzer Freude bereiten.
Wir wollten genauer erfahren, wie sich unsere Arbeit aus Kundensicht auswirkt. Marco Braun, Head of Product Concept and Delivery bei Sky Deutschland, hat uns ein Interview gegeben.

Maximiliane Wagner,

Update der DB Navigator App: Viel Gutes, aber immer noch nicht pendlerfreundlich

Seit einigen Tagen ist die neue Version der DB Navigator App verfügbar. Die App gibt Auskunft über Reiseverbindungen und ermöglicht es, direkt Tickets zu kaufen. Als Pendler, der mit dem Zug zwischen Rosenheim und München verkehrt, nutzte ich die App täglich, um mich über Verspätungen zu informieren. Daher habe ich das Update natürlich etwas genauer unter die Lupe genommen.

Renate Schinköthe,

Product, People, Platform – UX London 2015

Die UX London ist eine Konferenz, die sich speziell auf User Experience spezialisiert hat. Über 3 Tage hinweg (20. – 22. Mai) wurden im Trinity Laban in London spannende Vorträge und interaktive Workshops hierzu geboten. Für mich war es die erste Teilnahme und ich habe meinen Fokus auf die beiden Tage zum Thema „People“ und „Platform“ gesetzt. Im folgenden gebe ich euch einen Einblick in 4 Beiträge, die mir besonders gut gefallen haben:

Ralf Kienzler,

Wie Periscope den Journalismus verändern kann

Die Foto-App Snapchat erfreut sich derzeit vor allem bei jungem Publikum großer Beliebtheit. Das Besondere an Snapchat ist, dass sich Bilder, die man damit an Freunde sendet, nach Betrachtung unmittelbar löschen. So entstehen kurze Momentaufnahmen, die nur in der Erinnerung der Personen bleiben, denen sie geschickt wurden.
Dieses Prinzip adaptiert Periscope auf Videobroadcasts für ein breites Publikum. Ergänzt werden die Liveübertragungen durch einen auf Twitter basierenden Chat und zusätzlich durch das Auftauchen von Herzchen, die der Nutzer durch wildes Tippen auf den unteren Bildschirmrand zaubert.

Sandra Schmelich,

Same, same – but different. Wie ähnlich müssen sich Apps auf verschiedenen Plattformen wirklich sein?

„Irgendwann werden wir alle Dienste zur Medien- und Informationsnutzung auf einem einzigen Gerät haben“ – eine Zukunftsvision, die vor ein paar Jahren noch wahrscheinlich schien und von vielen Experten der Branche vertreten wurde. Die Entwicklung ist allerdings gegensätzlich: statt immer weniger Screens haben wir mehr und mehr Geräte in den unterschiedlichsten Größen und für verschiedenste Anwendungen.

Stefan Lehmann,

Das Zeitalter des „Real Time Web“

Als Entwickler bei coeno werde ich in letzter Zeit häufig an das Jahr 2005 erinnert. Damals begannen neue Web-Technologien das Internet zu revolutionieren. Aus dem noch statischen Medium, in dem Wenige mit Vielen kommunizieren entwickelte sich in wenigen Jahren eine kollaborative Plattform. Wer hätte damals geahnt, dass mit AJAX und Co webbasierte Dienste in allen Lebensbereichen Normalität werden würden. Und obwohl diese Entwicklung noch keinesfalls abgeschlossen ist, bilden Web-Technologien heute erneut den Startpunkt für tiefgreifende Veränderungen.

Anja Stork,

Eis App – Das Experiment oder Führt die Einbindung von Nutzern zu besseren Ergebnissen?

Die Idee
Wir bei coeno beschäftigen uns schon seit einiger Zeit mit den Methoden des Usability Engeneerings und sind vom Vorgehen, mit Hilfe von Kontextinterviews die Erfahrungen des Nutzers zu erfragen und daraus Erfordernisse und Nutzungsanforderungen abzuleiten, überzeugt. Somit wird der Nutzer strukturiert in den Anforderungesprozess involviert. In einigen Projekten u.a. für Kabel Deutschland und Xvid Solutions haben wir bereits auf diese Weise erfolgreich gearbeitet …
und dennoch wird der Nutzer „aus Zeitgründen“ oft nicht gefragt oder das Produktmanagement gibt das Feature-Set direkt vor.

Markus Kugler,

Produktmanager vs. Nutzer: Für gute UX braucht man die Anforderungen beider

Grundlage jedes User Interfaces und jeder zu gestaltenden User Experience sind die Anforderungen. Also das, was man – der User – mit dem Ding, das wir – die Agentur – bauen dann tatsächlich tun können soll. Im Idealfall hat das wenig damit zu tun, was einzelne Entscheider persönlich finden, sondern damit, was die Nutzer wirklich wollen.