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Veröffentlicht am in In eigener Sache, Retrospektive

Mein Praxissemester bei der coeno

Von coeno

Dank eines Praktikums im Rahmen meines Studienganges „Technische Redaktion und Kommunikation“ verbrachte ich diesen Sommer 18 Wochen bei der coeno. Da es mein erster richtiger Vollzeitjob war, gab es viel zu lernen und die Zeit verging wie im Flug. Ich blicke zurück auf eine spannende, witzige und arbeitsreiche Zeit. In diesem Blogartikel berichte ich von meinem Arbeitsalltag als Student bei der coeno und davon, was ich aus meinem Praktikum mitgenommen habe.

 

Ein typischer Tag bei der coeno

Als Schlaf liebender Menschen kamen mir die flexiblen Arbeitszeiten sehr zu Gute. Der Arbeitsbeginn ist nicht auf eine bestimmte Uhrzeit festgelegt, sondern bewegt sich in einem Rahmen, der nur von Terminen und Meetings vorgegeben wird. Es beschwerte sich also niemand, wenn ich nicht um Punkt 8 auf der Matte stand, außer ich war für diese Uhrzeit verabredet.
In unserem größten Projekt trafen wir uns immer um 10 Uhr zum Stand-Up-Meeting, um gemeinsam im Team die Aufgaben des Tages zu besprechen. Meine typische Ankunftszeit in der Agentur war daher 9:30 Uhr, an besonders motivierten Tagen auch mal 9:00 Uhr. Mein Arbeitstag begann grundsätzlich erstmal mit einem Tee, am liebsten Ingwer-Zitrone. Anschließend überprüfte ich alle Kanäle auf neue Nachrichten. Neben E-Mails nutzt die coeno Slack für schnelle Absprachen und Basecamp zum Aufgabenmanagement. Meist kam ich vor dem Stand-Up auch schon dazu erste Aufgabe anzufangen. Anschließend besprachen wir im „Wall Room“ gemeinsam mit der Projektleitung den aktuelle Stand jedes einzelnen Teammitglieds und die weiteren Schritte. Nach der Abstimmung arbeitete dann jeder selbstständig an seinen Aufgaben weiter.

In meinem Praktikum durfte ich in alle möglichen Bereiche reinschnuppern. Zu meinen Hauptaufgaben zählte das Schreiben von User Stories, das Spezifizieren von UI-Konzepten, das Bauen von Prototyping und die Adaption von UI Designs. Für die kniffligen oder kreativen Aufgaben trafen wir uns auch des Öfteren zu zweit, um verschiedene Lösungsansätze zu diskutieren und natürlich, um mir ein besseres Verständnis von den Aufgaben zu vermitteln. Mir hat die gemeinsame Arbeit immer besonders viel Spaß gemacht, da ich es mag, wenn zwei Köpfe an einer Idee arbeiten und man dabei zusehen kann, wie diese aufs Papier gebracht wird.

Mittags wurden sämtliche Stammlokale im Umkreis mental durchgegangen und deren Online-Menüs gecheckt, bis wir uns auf eines einigen konnten. Da die Agentur mitten im Glockenbachviertel liegt, gibt es viel Auswahl an Essmöglichkeiten. Auch für Vegetarier*innen und Veganer*innen ist gesorgt. Beim Mittagessen wurde immer viel gequatscht und gelacht. Während meines Praktikums war die 8. Staffel Game of Thrones der Dauerbrenner unter den Gesprächsthemen und wurde heiß diskutiert.
Nach der Mittagspause ging es wieder an die Arbeit. Gerade an heißen Tagen kann es dann zu einem kleinen Nachmittagstief kommen. Abhilfe schaffte der ein oder andere Eiskaffee zum Abkühlen oder einen Energieriegel als Gehirnbooster.

Gegen 18 Uhr ging der Arbeitstag dann langsam zu Ende. In den ersten 2 Monaten war ich nach der Arbeit immer ziemlich müde. Zwar ist man auch als Student gerade in der Prüfungsphase ausgelastet – ich habe aber ziemlich schnell gemerkt, dass eine Vollzeitarbeitsstelle nochmal etwas anderes ist. Gerade die Ressource Zeit hat für mich eine ganz andere Bedeutung bekommen. Neben Arbeit und Schlaf blieb plötzlich nicht mehr so viel Raum für Freizeit.

 

Mein Fazit

Mein Praktikum bei der coeno ermöglichte mir einen interessanten Einblick in das Arbeitsleben. Ich habe viel fachliches Know-how mitnehmen können, das mir bei meiner späteren Berufswahl einen Vorteil bietet. Ich durfte viele interessante Menschen kennenlernen und hatte die Möglichkeit an coolen Projekten selbstständig zu arbeiten. Besonders dankbar bin ich für den angenehmen Arbeitsrahmen. Die coeno stattet nicht nur ihre festangestellten Mitarbeiter*innen mit einem eigenen MacBook aus, sondern eben auch einen Praktikanten wie mich. Auch die kostenlose Verpflegung mit leckeren Riegeln, Tee und Kaffee sind für mich nicht selbstverständlich und ist ein toller Bonuspunkt.
Jetzt heißt es erstmal wieder Abschied nehmen vom Arbeitsleben und ich stürze mich zurück ins Studentenleben, auf das ich mich auch schon wieder sehr freue.

 

Von Jonas Ratza, Student an der Hochschule München im Studiengang Technische Redaktion und Kommunikation

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